– stay healty –

TVL – Hygienekonzept (Stand 16.01.2022)

Die Corona-Pandemie trifft das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben gleichermaßen. Diese Krisenlage ist eine Gefahr für die Gesundheit von Beschäftigten, teilnehmenden Personen im Sportbetrieb und einer unbestimmten Zahl von Personen; sie ist zugleich eine Bedrohung für die öffentliche Sicherheit und Ordnung.

Das Gesundheitskonzept des TV 1885 Lorsbach e. V. sieht deshalb zeitlich befristete zusätzliche Maßnahmen zum Infektionsschutz vor und berücksichtigt umfassend den SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard des BMAS in der jeweils aktuellsten Fassung. Es gilt grundsätzlich für alle vereinseigene und fremde Sportstätten als Mindestanforderung. Sollten für städtische oder schulische Sportstätten strengere Regelungen gelten, so sind diese einzuhalten.

Es wurden weitere Maßnahmen zur verbesserten Be- und Entlüftung der Turnhalle „Am Schinderwald“ ergriffen, um einen Sportbetrieb mit möglichst geringem Infektionsrisiko zu ermöglichen. (weitere Details, siehe weiter unten)

Grundlage des Hygiene- und Gesundheitskonzepts

  • Die Maßnahmen im Rahmen des Bevölkerungsschutzes nach dem Infektionsschutzgesetz und konkretisierende Verordnungen oder Verfügungen sind immer zu beachten und sind verbindlich.
  • Die „Verordnung zur Beschränkung von sozialen Kontakten und des Betriebes von Einrichtungen und von Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie (Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung), (im weiteren Verlauf „Corona-Erlass“ genannt), in der jeweils aktuellsten Fassung, erlassen durch das Hessische Ministerium des Innern und für Sport, ist zu berücksichtigen.
  • Weiterhin haben die jeweils vor Ort gültigen Verordnungen und Regeln des Main-Taunus-Kreis und der Kreisstadt Hofheim die gleiche verbindliche Stellung.Der SARS-CoV-2 Arbeitsschutzstandard für den Bereich Sportvereine der Verwaltungsberufsgenossenschaft
  • Die vom DOSB aufgestellten 10 Leitplanken zur Wiederaufnahme des vereinsbasierten Sporttreibens“
  • Die Empfehlungen des Landessportbund Hessen
  • Die sportartspezifischen Übergangs- und Hygieneregeln der Spitzenverbände
  • Die nachfolgenden Regelungen stehen unter dem Vorbehalt des Widerspruchs durch den Vorstand des Turnvereins 1885 Lorsbach e. V.

Kurzfassung der „Corona-Bestimmungen“

Aktualisierung per 16.01.2022

  • Eine OP-Maske oder Schutzmaske der Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar ohne Ausatemventil (medizinische Maske) ist zu tragen. Wenn im folgenden Text von Mund-Nase-Bedeckung gesprochen wird, ist damit eine medizinische Maske in dieser Definition gemeint.
  • Soweit das Tragen einer medizinischen Maske nach der Corona-Verordnung nicht angeordnet ist, wird dies dringend empfohlen, wenn sich Personen unterschiedlicher Hausstände gemeinsam in einem geschlossenen Raum aufhalten oder wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu Personen anderer Hausstände nicht eingehalten werden kann.
  • In Sportstätten ist die Sportausübung zulässig, wenn ein sportartspezifisches Hygienekonzept vorliegt.
  • In ungedeckten Sportstätten dürfen ausschließlich nur Personen mit Negativnachweis (genesen, geimpft = 2G-Zugangsregel) anwesend sein.
  • In gedeckten Sportstätten dürfen ausschließlich nur Personen mit Negativnachweis (genesen, geimpft, getestet = 2G+), mit einem zusätzlichen Test (Antigen-Schnelltest oder PCR-Test anwesend sein.
  • Der Negativnachweis ist von der Teilnehmerin oder dem Teilnehmer ohne Aufforderung vorzuzeigen. Die übungsleitende Person hat die Pflicht zur Kontrolle.
  • Für Zuschauer gilt diese Regelung entsprechend.
  • Kinder und Jugendliche (bis 18 Jahre) sowie Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, benötigen weiterhin ein ärztliches Attest und einen aktuellen Antigenschnelltest (nicht älter als 24 Stunden).
  • Für Personen, die einen vollständigen Impfschutz vorweisen können, die die so genannte Booster-Impfung bekommen haben, benötigen keinen
  • Auch Schwimmsport ist prinzipiell ohne Einschränkungen möglich
    • Allerdings dürfen Schwimmbäder, Thermalbäder, Badeanstalten an Gewässern, Saunen und ähnliche Einrichtungen nur für den Publikumsverkehr öffnen, wenn
      • in Innenräumen nur Personen mit Negativnachweis anwesend sind und
      • ein Abstands- und Hygienekonzept vorliegt und umgesetzt wird.
  • Die Änderungen treten am 16. Januar 2022 in Kraft.
  • Der Vorstand des Vereins kann weitergehende Maßnahmen anordnen.

Wann sind sogenannte „Negativnachweise“ nötig und wie lange gelten schulische Tests?

Nach § 20 CoSchuV ist ein Negativnachweis nach §3 in gedeckten Sportstätten notwendig.

Der gesetzliche geforderte Nachweis, dass keine Anhaltspunkte für eine Infektion mit dem SARS-CoV2-Virus vorliegen, kann dabei auf mehreren Wegen erfolgen:

  1. durch einen Impfnachweis im Sinne des § 2 Nr. 3 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung,
  2. durch einen Genesenennachweis im Sinne des § 2 Nr. 5 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung, oder
  3. durch einen Testnachweis im Sinne des § 2 Nr. 7 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung, der die aus der Anlage 1 ersichtlichen Daten enthält; die zugrundeliegende Testung kann auch durch einen PCR-Test erfolgen (nur in Ausnahmen)
  4. durch einen Testnachweis aufgrund einer maximal 48 Stunden zurückliegende Testung mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik),
  5. durch den Nachweis der Teilnahme an einer regelmäßigen Testung im Rahmen eines verbindlichen Schutzkonzepts für Schülerinnen und Schüler sowie Studierende an Schulen und sonstigen Ausbildungseinrichtungen nach § 33 Nr. 3 des Infektionsschutzgesetzes (beispielsweise ein Testheft für Schülerinnen und Schüler mit Eintragungen der Schule oder der Lehrkräfte)
    Achtung: Schulen sind zur Herausgabe der Testhefte verpflichtet, es dient als Grundlage für Sportbetrieb, aber auch weiterer Aktivitäten der Schüler/innen. Sollten mehrere Schüler/innen einer Schule übereinstimmend berichten, dass die Herausgabe nicht erfolgt, sollte der Kontakt zur Schule gesucht werden.
  6. durch einen Nachweis über die Durchführung eines maximal 24 Stunden zurückliegenden Antigen-Tests auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus zur Eigenanwendung durch Laien nach § 13 Abs. 3 (nur) für Lehrkräfte und das sonstige Personal an Schulen und sonstigen Ausbildungseinrichtungen nach § 33 Nr. 3 des Infektionsschutzgesetzes, welcher die die aus der Anlage 2 der CoSchuVo ersichtlichen Daten enthält.

Soweit nach der aktuellen Verordnung ein Negativnachweis zu führen ist, gilt dies nicht für Kinder unter 6 Jahren. Für Kinder, die noch nicht eingeschult sind, wird ebenfalls von einer Testerfordernis abgesehen.

Sonderfall schulische Tests

Wie lange sind die schulischen Tests gültig, die mittels des Testheftes durch die Schulen dokumentiert werden?

Eine festgelegte zeitliche Geltungsdauer des einzelnen (negativen) Tests gibt es nicht. Es genügt die regelmäßige Aktualisierung des Testheftes im Rahmen der Teilnahme am verbindlichen schulischen Schutzkonzept. Einzelne Unterbrechungen sind unschädlich. Die laufende Ferienwoche ist dabei wie eine Unterbrechung im zuvor genannten Sinne zu bewerten. Bei Schülerinnen und Schülern aus anderen Bundesländern, in denen kein entsprechendes Testheft existiert, reicht der Schülerausweis, da in allen Ländern Testkonzepte bestehen. Das HKM weist darauf hin, dass die Schulen informiert sind die Testhefte nicht einzubehalten.

Welche Regeln gelten aktuell für den Schulsport?

Der Schulsport findet regulär statt. Weitere Vorgaben wurden durch das Hessische Kultusministerium an die Schulen übermittelt.
Die wichtigsten Informationen haben wir nachfolgend für Sie zusammengefasst:

Weitere Informationen sowie die aktuellen Hygienepläne finden Sie immer auf der Webseite des Hessischen Kultusministeriums.
Die Anlage 2 des Hygieneplans (Sportunterricht und außerunterrichtliche Sport- und Bewegungsangebote während der Corona-Pandemie) können Sie zudem hier einsehen.

Grundsätzliche Bestimmungen

  • Der Sport- und Wettkampfbetrieb ist auf den Sportanlagen, im Freien und in Hallen unter Beachtung der im „Corona-Erlass“ ausgewiesenen Hygieneschutzmaßnahmen und unter Berücksichtigung der sportart-spezifischen Empfehlungen der Spitzenverbände möglich.
  • Risikogruppen, im Sinne der Empfehlung des Robert-Koch-Institutes, dürfen keiner besonderen Gefährdung ausgesetzt sein.
  • Wer sich krank fühlt, darf auf keinen Fall am Training/Sportbetrieb teilnehmen
  • Eine Verwendung von FFB2-Masken mit einem gültigen CE-Zeichen ist für alle Personen in außersportlichen Bereichen (Fluren, Büros, Magazinen etc.) verbindlich.
  • Zu beachten ist weiterhin: Berührungen (z. B. Händeschütteln oder Umarmungen) sind zu vermeiden.
  • Zu beachten ist: In die Armbeuge oder in ein Taschentuch niesen oder husten und das Taschentuch anschließend in einem Mülleimer mit Deckel entsorgen
  • Die Hände sind vom Gesicht fernzuhalten.
  • Es sollen regelmäßig Hände mit Wasser und Seife ausreichend lange gewaschen werden (mindestens 30 Sekunden), insbesondere nach Naseputzen, Niesen und Husten
  • Risiken in allen Bereichen sind zu minimieren.
    • Ein individuelles Risiko der Teilnehmenden und Übungsleitenden muss gegebenenfalls durch Hinzuziehung des betreuenden Arztes abgeklärt werden.

Abstandsgebot

Oberstes Gebot in Zeiten der Corona-Pandemie ist das Abstandsgebot!

Es sind deshalb folgende Maßnahmen einzuhalten:

Es ist immer und überall, (Ausnahme während der Sportübungen) darauf zu achten, dass Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,50 Meter zueinander (Face-to-face) einhalten. Dies gilt für alle betrieblichen Bereiche einschließlich der Verkehrswege, Sanitär- und Pausenräume.
Wo erfahrungsgemäß Personenansammlungen (vor dem Gymnastikraum/Sporthalle) entstehen, sind Schutzabstände auf den Stehflächen z. B. mit Klebeband markiert worden.

Durch Teilnehmerlisten ist eine Dokumentation der anwesenden Personen sicherzustellen. Dabei sind Name, Anschrift und Telefonnummer festzuhalten. Diese Listen werden ausschließlich zur „Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionen“ geführt und sind spätestens nach 4 Wochen zu vernichten. Idealerweise werden diese Listen elektronisch geführt. Wir empfehlen, dass die Teilnehmenden sich mit ihrem Smartphone über die installierte Luca-App registrieren.

Die TVL-Sportstätten wurden in so genannte TVL-Luca-Locations unterteilt. Es sind folgende Luca-Locations vorhanden: Geschäftsstelle, die Turnhalle, der Gymnastikraum und der Outdoorbereich, einschließlich des FCL-Sportplatzes/TVL-Multifunktionsplatzes. In den Eingangsbereichen hängt ein DIN-A4-Plakat mit einem QR-Code, der mittels der Luca-App von teilnehmenden Personenen gescannt werden, um damit die Registrierung zu ermöglichen. Alternativ kann eine Registrierung über die Corona-Warn-App erfolgen. Für teilnehmende Personen, die kein Smartphone benutzen, bleibt die Pflicht zur schriftlichen Registrierung auf Papier

Sportbetrieb

Zugangsmodell

In Sportstätten ist die Sportausübung zulässig, wenn ein sportartspezifisches Hygienekonzept vorliegt. Die aktuellen Zugangsregeln bestimmen sich nach den aktuellen Corona-Bestimmungen (siehe oben)

Für Zuschauer gilt § 16 Abs. 1 entsprechend.

Bei der Sportausübung selbst (in der Turnhalle oder im Gymnastikraum am Platz) muss keine Maske getragen werden; allerdings auf dem Weg zum und vom Platz!

  • Es gilt weiterhin folgende allgemeinen Regeln zu beachen:
    • Soweit möglich wird das Training oder Teile des Trainings nach draußen verlegt (Warm Up, Cool Down, Cardio-Training …)
    • Soweit möglich, mit persönlichen Sportgeräten trainieren. Sollte das nicht möglich sein, muss dafür Sorge getragen werden, dass die Sportgeräte nach jeder Nutzung mit zugelassener Flächendesinfektion desinfiziert werden. (Spätestens nach Ende der Übungsstunde)
    • Verwendete Materialien (z. B. Hanteln, Hocker etc.) müssen vor jeder Übungsstunde mittel Wischdesinfektion (nicht Sprühdesinfektion!) desinfiziert werden. Materialien müssen entsprechend der Wirksamkeit der Reinigungsmöglichkeit ausgewählt werden.
    • Es sind nur personalisierte Getränkeflaschen erlaubt.
    • Die empfohlenen Abstandswerte des RKI von 1,5 – 2,0 m sind für den Sportbetrieb in vielen Fällen allerdings nicht ausreichend (Leichtathletik, Lauftreff, Mountainbike), da durch die Bewegung und die höhere Atemfrequenz und das Ausatemvolumen die Aerosole deutlich weitergetragen werden.
      • Die Empfehlung zum Sporttreiben während der SARS-Cov-2-Pandemie besagt, dass 4 – 5 m Abstand bei Bewegung nebeneinander in die gleiche Richtung eingehalten werden sollten.
      • Beim Laufen oder langsamen Radfahren sollten 10 m und bei höherem Tempo 20 m Abstand zur vorderen Person eingehalten werden.
      • Da das Infektionsrisiko im Windschatten am größten ist, ist ein nebeneinander oder versetztes Trainieren zu empfehlen (im Triathlon obligatorisch).
    • Zu Beginn und am Ende einer 60-minütigen Sporteinheit ist für jeweils mindestens 5 Minuten durch Öffnen der Türen ein Frischluftaustausch einzuplanen; bei Sporteinheiten die länger als 60 Minuten dauern, entsprechend häufiger. Unabhängig wie lange eine Trainings- oder Sporteinheit insgesamt dauert, ist am Ende wieder für mindestens 5 Minuten durch Öffnen der Türen ein Frischluftaustausch einzuplanen. Zwischen zwei Kursen/Angeboten sind dann mindestens 10 Minuten Frischluftaustausch gegeben. In einer Kurseinheit, die planmäßig 60 Minuten dauert, wird somit nur in maximal 50 Minuten Sport getrieben. Für Aufräumen/Desinfektion/Frischluftaustausch stehen dann minimal 10 Minuten zur Verfügung.
    • Eine Übungsleitung im Kinderturnen betreut keine weiteren Übungsgruppen für Risikogruppen, z. B. Sport mit Älteren.

Verhaltensregeln für Halle/Gymnstikraum

  • Sporträume dürfen nur dann zum Sporttreiben genutzt werden, wenn ausreichender Luftaustausch über regelmäßiges Lüften möglich ist. (weitere Details siehe weiter unten)
  • Straßenschuhe werden vor Betreten der Turnhalle oder des Gymnastikraums ausgezogen und in einer mitgebrachten Tasche/Tüte am vom Übungsleitenden zugewiesenen Platz verwahrt.
  • Sitzgelegenheiten (Bänke) in der Turnhalle sind für die Benutzung extra gekennzeichnet. Die Abstände von 1,5 bis 2,0 Meter sind von den Benutzern einzuhalten.
  • Vor Betreten der Sportstätte müssen Teilnehmende und Übungsleitende die Hände desinfizieren.
  • MNB sind erst zu Beginn der Übungseinheit und nachdem die Teilnehmenden ihren Platz eingenommen haben abzunehmen und wenn der Übungsleitende dies für möglich hält.
  • Erste-Hilfe-Kasten mit Einmal-Handschuhen und Desinfektionsmittel sind aufgerüstet

Verhaltensregeln für Übungsleitende

  • Übungsleitende tragen eine besondere Verantwortung für die teilnehmenden Personen. Vor Beginn einer jeden Übungsstunde sollte der Übungsleitende den Teilnehmenden die Abstands- und Hygieneregeln erläutern (keine Teilnahme von Personen mit Symptomen!)
  • Übungsleitende müssen beurteilen, ob alle Teilnehmenden einer Übungseinheit, insbesondere Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung oder psychischer Erkrankung, die Regelungen verstanden haben und umsetzen können.
  • Bei allen Übungseinheiten sind auch immer die Handlungshilfen bzw. die Hygienekonzepte der Fachverbände zu beachten.
  • Übungsraum und die verwendeten Materialien müssen hinsichtlich der Infektionsgefahr beurteilt und die regelmäßigen Desinfektionsmaßnahmen beachtet werden

Verhaltensregeln für teilnehmende Personen (Sportlerinnen und Sportler)

  • Teilnehmende Personen müssen das individuelle Risiko sowie den Gesundheitszustand vor jeder Übungsstunden einschätzen.
  • Verzicht auf die Teilnahme bei erhöhtem Risiko,
  • zwingender Verzicht bei akuten Symptomen.
  • Aufstauungen im Eingangsbereich sind zu vermeiden; im Wartebereich sind die Abstandsregeln einzuhalten.
  • Teilnehmende haben insbesondere auf dem Weg zum Übungsraum und auf Anweisung der Übungsleitenden eine Mund-Nasen-Bedeckung zu nutzen.  
  • Teilnehmende dürfen den Übungsraum erst nach Händedesinfektion (D-Mittel oder Seife) und nur in Anwesenheit des Übungsleitenden betreten.
  • Teilnehmende haben sich an die Weisungen, insbesondere an die Abstandsgebote, Wegeregelung „Einbahnstraßenverkehr“, zu halten.
  • Wird wiederholt von den Weisungen abgewichen, kann der Übungsleitende den Teilnehmenden von der Übungseinheit ausschließen.

Händedesinfektion

  • Alle Teilnehmer sind aufgefordert, sich vor dem Sport zu Hause gründlich die Hände zu waschen.
  • Vor dem unmittelbaren Betreten der Turnhalle und des Gymnastikraums sind die Sporttreibenden aufgefordert die dort installierten Vorrichtung zur Desinfektion der Hände zu benutzen.

Toiletten

  1. Toiletten werden täglich gereinigt und desinfiziert.
  2. Auf den Toiletten sind Tafeln gut sichtbar mit Hinweis auf Händewaschen angebracht.
  3. Hautschonende Flüssigseifen und Handtuchspender mit Einmalhandtüchern sind bereitgestellt.
  4. Anleitung zum Händewaschen sind an den Waschbecken angebracht.
  5. Benutzer sollten Toilettenbrille, Wasserhähnen und Türgriffe abwichen bzw. desinfizieren.
  6. Toilettenräume dürfen nur einzeln betreten werden.

Umkleidekabinen

  • Umkleidekabinen, Wechselspinde und Schließfächer dürfen nur unter Beachtung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts genutzt werden, wobei sichergestellt sein muss, dass das allgemeine Abstandsgebot dort eingehalten werden kann.
  • Umkleideräume in der Sporthalle dürfen aktuell nur von maximal 5 Personen gleichzeitig benutzt werden.

Besondere Regeln des Reha-Sports (Rehabilitations-Sports)

  • Teilnehmende mit einer Vorerkrankung des Herzkreislaufsystems, des endokrinologischen Systems oder der Lunge, einer hohen Querschnittlähmung und einer daraus möglicherweise resultierenden reduzierten Lungenkapazität oder einer herabgesetzten Immunität sind hier besonders betroffen.
  • Übungsleitende sind angehalten in allen Fällen des Reha-Sports mit unseren betreuenden Sportärzten/Sportärztinnen und/oder dem verordnenden Arzt des Teilnehmenden Rücksprache zu halten; bei begründetem Zweifel ist diese Stellungnahme schriftlich einzuholen.
  • Im Übrigen gelten die Übergangsregeln des DBS.

Unterweisung und aktive Kommunikation

  • Über Präventions- und Arbeitsschutzmaßnahmen ist eine umfassende Kommunikation im Sportbetrieb gegenüber den Sportlerinnen und Sportlern durch Veröffentlichung auf der TVL-Homepage sichergestellt.
  • Schutzmaßnahmen sind zu erklären und zahlreiche Hinweise in den Sportstätten sind verständlich z. B. durch Hinweisschilder, Aushänge, Bodenmarkierungen etc. und deutlich sichtbar gemacht.
  • Auf die Einhaltung der persönlichen und organisatorischen Hygieneregeln (Abstandsgebot, „Hust- und Niesetikette“, Handhygiene, MNB etc.) wird ebenso deutlich hingewiesen.
  • Alle am Sportbetrieb Beteiligten sind vor Aufnahme des Sports oder der Tätigkeit über die zu treffenden Maßnahmen oder einzuhaltenden Regularien informiert worden und sind angehalten, diese zu beachten.
  • Diese Unterweisung hat ergänzend zu der arbeitsschutzrechtlich erforderlichen Grund- oder Jahresunterweisung stattgefunden.
  • Übungsleitende sind vor Wiederaufnahme des Sportbetriebs über die Symptome und bekannte Übertragungsformen von SARS-CoV-2 (COVID-19) gemäß den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts informiert worden.
  • In der Unterweisung sind folgende Inhalte mit einbezogen werden:Infoblatt für Übungsleitende zum SARS-CoV-2-Virus,
  • Merkblatt SARS-CoV-2-Virus
  • Checkliste Risikobewertung
  • Unterweisung zu Hygienemaßnahmen
  • Handlungshilfe, Umgang mit Mund-Nase-Bedeckung
  • Die zehn Leitplanken des DOSB
  • TVL-Verfahrensanweisung zur Wiederaufnahme des Sportbetriebs

Be- und Entlüftung der Sport-/Turnhalle

  • Wir sind davon überzeugt, dass mit dem vorgenannten Hygienekonzept, das Infektions-Risiko unter Anwendung der A-H-A-Regeln im organisatorischen Bereich weitestgehend im Griff ist. Dies soll auch im gleichen Maße für die raumlufttechnischen Anlagen in unseren Sportstätten gelten. Da gerade in dem Winterhalbjahr der Sport mehrheitlich in der Halle vonstatten geht, haben wir uns dem Thema Vermeidung oder zumindest der Verringerung von Aerosolbelastungen während des Sportbetriebs in der Sport-/Turnhalle gewidmet.
  • Die Steuerung der Zu- und Umluft ist üblicherweise in Sommermonaten aus ökonomischen Gründen so eingestellt, dass die Turnhalle mit 40 % Zuluft und 60 % Umluft versorgt wird. Diese Einstellung wurde nun auf 100 % Zuluft eingestellt.
  • Es wird also, wenn die Lüftungsanlage im Betrieb ist, zu 100 % gefilterte Außenluft in die Turnhalle geblasen. Es wird keine Umluft zugeführt. Aufgrund der gesicherten Zuführung der gereinigten Außen- bzw. Zuluft hat der Betrieb der RLT-Anlage immer eine Verdünnung der Stofflasten innerhalb der Raumluft zur Folge, somit also auch die einer potentiell vorhandenen Virenlast. Durch gezielte Befeuchtung der Raumluft, wie es der eingebaute Wärmetauscher ermöglicht, wird ein allgemeines Infektionsrisiko von Grippe, aber auch von COVID-19 vermindert, da eine Austrocknung der Schleimhäute, die Infekt-anfällig macht, verhindert.
  • Das bedeutet, dass wir unsere Lüftungsanlage im Rahmen der technischen Möglichkeiten weitestgehend „corona-konform“ betreiben; bedeutet aber im Umkehrschluss auch, dass wir mehr heizen müssen.
  • Die Lüftungsanlage ist mit einer Wärmerückgewinnung ausgestattet, die dafür sorgt, dass verbrauchte Luft schnell aus der Sporthalle abtransportiert und durch frische, gefilterte Zuluft ersetzt wird. Dank der Wärmerückgewinnungsfunktion wird die vorhandene Wärme der Abluft im Wärmeübertrager gespeichert und dann gefiltert auf die frische Zuluft übertragen. Die Raumluft wird also kontinuierlich ausgetauscht. Die Luftströme der Ab- und Zuluft laufen hierbei komplett getrennt voneinander, sodass hier nicht vermischt wird. Dies bietet Ihnen bestmöglichen Schutz, sodass die Sporttreibenden befreit aufatmen können.
  • Um diesen Regelkreis optimal auszunutzen, ist es entgegen anderslautender Empfehlungen notwendig, dass die Oberlichter und die Außentüren in der Halle geschlossen bleiben.
  • Aus klimatechnischer Sicht wäre es sogar besser, wenn während des Sports die Türe zum Treppenhaus ebenfalls geschlossen bliebe – was wir aber wegen der Vermeidung der möglichen Kontaktinfektion an den Türklinken und -flächen nur bedingt empfehlen. Durch das Schließen der Türen würde auch ein merklicher Durchzug vermieden werden können, was sicherlich vor einer „normalen“ Erkältung schützen würde. Die Aufsichtsverpflichteten sind von der Vereinsführung für das sichere Öffnen und Schließen der Türen während, vor und nach dem Sport sensibilisiert worden, was üblicherweise eine zusätzliche Handdesinfektion notwendig macht.
  • Von Seiten der Technik wurde uns mitgeteilt, dass die Lüftungsanlage planmäßig so ausgelegt sei, dass aktuell kontinuierlich ein Luftvolumen in die Turnhalle eingebracht wird, das ausreicht, um etwa 50 Personen ständig mit Frischluft während des Sportbetriebs zu versorgen. Die installierten Komponenten können diese Menge, trotz des technischen Alters von 20 Jahre, nach wie vor liefern. Das bedeutet, dass bei einer maximalen Teilnehmerzahl von – wie von uns vorgegeben – bis zu 20 Personen und unter der Einhaltung der A-H-A-L-Regeln u. E. nur eine sehr geringe Gefährdung durch die Lüftung in der Turnhalle besteht.
  • Wir möchten abschließend darauf hinweisen, dass Wärmeenergie nicht umsonst zu haben ist und wir nach wie vor auf einen kostenoptimalen Betrieb der Anlage zu achten haben. Aufgrund des sehr hohen Anteils an Frischluft im Luftvolumen der Sporthalle ist es gerade in den frühen Morgenstunden möglich, insbesondere dann, wenn es zu Nachtfrösten kommt, dass aufgrund der Nachtabsenkung und des sehr großen Luftraums in der Halle, anfangs nicht immer ausreichende Temperaturen in der Halle erreicht werden. Allerdings sollten die Temperaturen nicht unter 17 bis 18 °C absinken.

Be- und Entlüftung der Umkleideräume und Duschen

  • Die Steuerung der Zu- und Umluft in den Damen- und Herrenumkleiden und in den dazugehörigen Duschen war und ist immer auf 100 % Zuluft eingestellt. Es wird keine Umluft zugeführt. Aufgrund der gesicherten Zuführung der gereinigten Außen- bzw. Zuluft hat der Betrieb der RLT-Anlage immer eine Verdünnung der Stofflasten innerhalb der Raumluft zur Folge, somit also auch die einer potentiell vorhandenen Virenlast

Be- und Entlüftung des Gymnastikraums

  • Die Steuerung der Zu- und Umluft im Gymnastikraum ist nicht über die RLT-Anlage gesteuert. Im Gymnastikraum ist ein Split-Klimagerät installiert. Dieses „Gerät“ besteht aus einem Außengerät und einem Innengerät. Im Innengerät verdampft Kältemittel und entzieht im Umluftbetrieb dem Raum die Wärme. Die Wärme wird an das Außengerät geleitet und dort abgegeben. Das Split-Klimagerät läuft nur im Umluftverfahren, führt keine Zuluft von Außen zu und bleibt deshalb während des Sportbetriebs ausgeschaltet.
  • Im Gymnastikraum ist durch die Aufsichtsverpflichteten zu gewährleisten, dass durch Öffnen der Außentür und durch offenstehende Türen zum Treppenhaus eine ausreichende Verdünnung der Stofflasten innerhalb der Raumluft erfolgt.

  • Sollte aufgrund von niedrigen Außentemperaturen das dauerhafte Offenstehenlassen der Außentüre nicht möglich sein, so sind die Sportübungen und Trainingseinheiten so zu gestalten, dass spätestens nach 20 Minuten eine Lüftungspause eingehalten wird. Die Übungsleiterinnen und -leiter sind auf die Einhaltung der Lüftungspausen verpflichtet worden.

  • Durch das regel­mäßige Lüften kann es natürlich passieren, dass die empfohlene Raumtemperatur vorüber­gehend unter­schritten wird. Es ist jedoch die klare Empfehlung, der Frisch­luft­zu­fuhr den Vorrang zu geben und sich notfalls mit angemessener Kleidung auf die kurz­zeitigen Gegebenheiten einzustellen.