Coronavirus
– stay healty –

TVL – Hygienekonzept
(Stand 2.04.2022)

Das Gesundheitskonzept des TV 1885 Lorsbach e. V. sieht zeitlich befristete zusätzliche Maßnahmen zum Infektionsschutz vor und berücksichtigt umfassend den SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard des BMAS in der jeweils aktuellsten Fassung.

Wir halten am Bewährten fest und folgen den vom DOSB aufgestellten “10 Leitplanken zur Wiederaufnahme des vereinsbasierten Sporttreibens”, den Empfehlungen des Landessportbund Hessen und den sportartspezifischen Übergangs- und Hygieneregeln der Spitzenverbände.

Kurzfassung der “Corona-Bestimmungen”

  • In allen Sportstätten ist grundsätzlich die Sportausübung ohne Einschränkung zulässig.
  • Der Vorstand des TV 1885 Lorsbach e. V. übernimmt in Erfüllung seiner Verantwortung für gesunden und nachhaltigen Sport und im Rahmen des Hausrechts die allgemeine Empfehlung aus der “CoBaSchu-Verordnung” als verbindliche Anordnung, die wie folgt lautet:
  • Eine Verwendung von medizinischen Masken mit einem gültigen CE-Zeichen ist für alle Personen in außersportlichen Bereichen (Fluren, Büros, Magazinen etc.) verbindlich.
    • Wenn im folgenden Text von Mund-Nase-Bedeckung gesprochen wird, ist damit eine medizinische Maske in dieser Definition gemeint. Als medizinische Maske gelten Schutzmasken der Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar ohne Ausatemventil
    • Diese Verpflichtung gilt, wenn sich Personen unterschiedlicher Hausstände gemeinsam in einem geschlossenen Raum aufhalten oder wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu Personen anderer Hausstände nicht eingehalten werden kann.
    • Dies gilt für alle betrieblichen Bereiche einschließlich der Verkehrswege, Sanitär- und Pausenräume.
    • Bei der eigentlichen sportlichen Betätigung oder beim Training kann die Mund-Nase-Bedeckung abgenommen werden.
  • Die Änderungen treten am Samstag, den 02. April 2022 in Kraft. Die “Coronavirus-Basisschutzmaßnahmenverordnung” gilt zunächst bis zum 29. April 2022.
  • Der Vorstand des Vereins kann weitergehende Maßnahmen anordnen.

Aus Bestimmungen werden Empfehlungen

Bitte beachtet aus eigenem Interesse diese Empfehlungen:

  • Risikogruppen, im Sinne der Empfehlung des Robert-Koch-Institutes, dürfen keiner besonderen Gefährdung ausgesetzt sein. Wer sich krank fühlt, sollte auf keinen Fall am Training/Sportbetrieb teilnehmen.
  • Berührungen (z. B. Händeschütteln oder Umarmungen) sind zu vermeiden
  • Bitte in die Armbeuge oder in ein Taschentuch niesen oder husten und das Taschentuch anschließend in einem Mülleimer mit Deckel entsorgen
  • Die Hände sollten vom Gesicht ferngehalten werden.
  • Es sollen regelmäßig Hände mit Wasser und Seife ausreichend lange gewaschen werden (mindestens 30 Sekunden), insbesondere nach Naseputzen, Niesen und Husten
  • Risiken in allen Bereichen sind zu minimieren.

Abstandsgebot

Oberstes Gebot in Zeiten der Corona-Pandemie – egal ob als Anordnung oder Empfehlung formuliert – ist das Abstandsgebot!

Sportbetrieb

  • Sporträume dürfen nur dann zum Sporttreiben genutzt werden, wenn ausreichender Luftaustausch über regelmäßiges Lüften möglich ist. (weitere Details siehe weiter unten)
  • Straßenschuhe werden vor Betreten der Turnhalle oder des Gymnastikraums ausgezogen und in einer mitgebrachten Tasche/Tüte am vom Übungsleitenden zugewiesenen Platz verwahrt.
  • MNB sollten erst zu Beginn der Übungseinheit und nachdem die Teilnehmenden ihren Platz eingenommen haben abgenommen werden.
  • Erste-Hilfe-Kasten mit Einmal-Handschuhen und Desinfektionsmittel sind aufgerüstet
  • Übungsleitende tragen eine besondere Verantwortung für die teilnehmenden Personen. Vor Beginn einer jeden Übungsstunde sollte der Übungsleitende den Teilnehmenden die Abstands- und Hygieneregeln erläutern (keine Teilnahme von Personen mit Symptomen!)
  • Übungsleitende müssen beurteilen, ob alle Teilnehmenden einer Übungseinheit, insbesondere Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung oder psychischer Erkrankung, die Regelungen verstanden haben und umsetzen können.
  • Teilnehmende Personen müssen das individuelle Risiko sowie den Gesundheitszustand vor jeder Übungsstunden einschätzen.
  • Verzicht auf die Teilnahme bei erhöhtem Risiko,
  • zwingender Verzicht bei akuten Symptomen.
  • Aufstauungen im Eingangsbereich sind zu vermeiden; im Wartebereich sind die Abstandsregeln einzuhalten.
  • Teilnehmende haben insbesondere auf dem Weg zum Übungsraum und auf Anweisung der Übungsleitenden eine Mund-Nasen-Bedeckung zu nutzen.  
  • Teilnehmende haben sich an die Weisungen, zu halten.
  1. Toiletten werden täglich gereinigt und desinfiziert.
  2. Auf den Toiletten sind Tafeln gut sichtbar mit Hinweis auf Händewaschen angebracht.
  3. Hautschonende Flüssigseifen und Handtuchspender mit Einmalhandtüchern sind bereitgestellt.
  4. Anleitung zum Händewaschen sind an den Waschbecken angebracht.
  5. Benutzer sollten Toilettenbrille, Wasserhähnen und Türgriffe abwichen bzw. desinfizieren.
  • Übungsleitende sind angehalten in allen Fällen des Reha-Sports mit unseren betreuenden Sportärzten/Sportärztinnen und/oder dem verordnenden Arzt des Teilnehmenden Rücksprache zu halten; bei begründetem Zweifel ist diese Stellungnahme schriftlich einzuholen.
  • Im Übrigen gelten die Regeln des DBS.
  • Über Präventions- und Arbeitsschutzmaßnahmen ist eine umfassende Kommunikation im Sportbetrieb gegenüber den Sportlerinnen und Sportlern durch Veröffentlichung auf der TVL-Homepage sichergestellt.
  • Schutzmaßnahmen sind zu erklären und zahlreiche Hinweise in den Sportstätten sind verständlich z. B. durch Hinweisschilder, Aushänge, Bodenmarkierungen etc. und deutlich sichtbar gemacht.
  • Auf die Einhaltung der persönlichen und organisatorischen Hygieneregeln (Abstandsgebot, „Hust- und Niesetikette“, Handhygiene, MNB etc.) wird ebenso deutlich hingewiesen.
  • Diese Unterweisung hat ergänzend zu der arbeitsschutzrechtlich erforderlichen Grund- oder Jahresunterweisung stattgefunden.
  • Übungsleitende sind vor Wiederaufnahme des Sportbetriebs über die Symptome und bekannte Übertragungsformen von SARS-CoV-2 (COVID-19) gemäß den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts informiert worden.
  • In der Unterweisung sind folgende Inhalte mit einbezogen werden: Infoblatt für Übungsleitende zum SARS-CoV-2-Virus,
  • Merkblatt SARS-CoV-2-Virus
  • Checkliste Risikobewertung
  • Unterweisung zu Hygienemaßnahmen
  • Handlungshilfe, Umgang mit Mund-Nase-Bedeckung
  • Die zehn Leitplanken des DOSB
  • TVL-Verfahrensanweisung zur Wiederaufnahme des Sportbetriebs
  • Wir sind davon überzeugt, dass mit dem vorgenannten Hygienekonzept, das Infektions-Risiko unter Anwendung der A-H-A-Regeln im organisatorischen Bereich weitestgehend im Griff ist. Dies soll auch im gleichen Maße für die raumlufttechnischen Anlagen in unseren Sportstätten gelten. Da gerade in dem Winterhalbjahr der Sport mehrheitlich in der Halle vonstatten geht, haben wir uns dem Thema Vermeidung oder zumindest der Verringerung von Aerosolbelastungen während des Sportbetriebs in der Sport-/Turnhalle gewidmet.
  • Die Steuerung der Zu- und Umluft ist üblicherweise in Sommermonaten aus ökonomischen Gründen so eingestellt, dass die Turnhalle mit 40 % Zuluft und 60 % Umluft versorgt wird. Diese Einstellung wurde nun auf 100 % Zuluft eingestellt.
  • Es wird also, wenn die Lüftungsanlage im Betrieb ist, zu 100 % gefilterte Außenluft in die Turnhalle geblasen. Es wird keine Umluft zugeführt. Aufgrund der gesicherten Zuführung der gereinigten Außen- bzw. Zuluft hat der Betrieb der RLT-Anlage immer eine Verdünnung der Stofflasten innerhalb der Raumluft zur Folge, somit also auch die einer potentiell vorhandenen Virenlast. Durch gezielte Befeuchtung der Raumluft, wie es der eingebaute Wärmetauscher ermöglicht, wird ein allgemeines Infektionsrisiko von Grippe, aber auch von COVID-19 vermindert, da eine Austrocknung der Schleimhäute, die Infekt-anfällig macht, verhindert.
  • Das bedeutet, dass wir unsere Lüftungsanlage im Rahmen der technischen Möglichkeiten weitestgehend „corona-konform“ betreiben; bedeutet aber im Umkehrschluss auch, dass wir mehr heizen müssen.
  • Die Lüftungsanlage ist mit einer Wärmerückgewinnung ausgestattet, die dafür sorgt, dass verbrauchte Luft schnell aus der Sporthalle abtransportiert und durch frische, gefilterte Zuluft ersetzt wird. Dank der Wärmerückgewinnungsfunktion wird die vorhandene Wärme der Abluft im Wärmeübertrager gespeichert und dann gefiltert auf die frische Zuluft übertragen. Die Raumluft wird also kontinuierlich ausgetauscht. Die Luftströme der Ab- und Zuluft laufen hierbei komplett getrennt voneinander, sodass hier nicht vermischt wird. Dies bietet Ihnen bestmöglichen Schutz, sodass die Sporttreibenden befreit aufatmen können.
  • Um diesen Regelkreis optimal auszunutzen, ist es entgegen anderslautender Empfehlungen notwendig, dass die Oberlichter und die Außentüren in der Halle geschlossen bleiben.
  • Aus klimatechnischer Sicht wäre es sogar besser, wenn während des Sports die Türe zum Treppenhaus ebenfalls geschlossen bliebe – was wir aber wegen der Vermeidung der möglichen Kontaktinfektion an den Türklinken und -flächen nur bedingt empfehlen. Durch das Schließen der Türen würde auch ein merklicher Durchzug vermieden werden können, was sicherlich vor einer “normalen” Erkältung schützen würde. Die Aufsichtsverpflichteten sind von der Vereinsführung für das sichere Öffnen und Schließen der Türen während, vor und nach dem Sport sensibilisiert worden, was üblicherweise eine zusätzliche Handdesinfektion notwendig macht.
  • Von Seiten der Technik wurde uns mitgeteilt, dass die Lüftungsanlage planmäßig so ausgelegt sei, dass aktuell kontinuierlich ein Luftvolumen in die Turnhalle eingebracht wird, das ausreicht, um etwa 50 Personen ständig mit Frischluft während des Sportbetriebs zu versorgen. Die installierten Komponenten können diese Menge, trotz des technischen Alters von 20 Jahre, nach wie vor liefern. Das bedeutet, dass bei einer maximalen Teilnehmerzahl von – wie von uns vorgegeben – bis zu 20 Personen und unter der Einhaltung der A-H-A-L-Regeln u. E. nur eine sehr geringe Gefährdung durch die Lüftung in der Turnhalle besteht.
  • Wir möchten abschließend darauf hinweisen, dass Wärmeenergie nicht umsonst zu haben ist und wir nach wie vor auf einen kostenoptimalen Betrieb der Anlage zu achten haben. Aufgrund des sehr hohen Anteils an Frischluft im Luftvolumen der Sporthalle ist es gerade in den frühen Morgenstunden möglich, insbesondere dann, wenn es zu Nachtfrösten kommt, dass aufgrund der Nachtabsenkung und des sehr großen Luftraums in der Halle, anfangs nicht immer ausreichende Temperaturen in der Halle erreicht werden. Allerdings sollten die Temperaturen nicht unter 17 bis 18 °C absinken.
  • Die Steuerung der Zu- und Umluft in den Damen- und Herrenumkleiden und in den dazugehörigen Duschen war und ist immer auf 100 % Zuluft eingestellt. Es wird keine Umluft zugeführt. Aufgrund der gesicherten Zuführung der gereinigten Außen- bzw. Zuluft hat der Betrieb der RLT-Anlage immer eine Verdünnung der Stofflasten innerhalb der Raumluft zur Folge, somit also auch die einer potentiell vorhandenen Virenlast.
  • Die Steuerung der Zu- und Umluft im Gymnastikraum ist nicht über die RLT-Anlage gesteuert. Im Gymnastikraum ist ein Split-Klimagerät installiert. Dieses “Gerät” besteht aus einem Außengerät und einem Innengerät. Im Innengerät verdampft Kältemittel und entzieht im Umluftbetrieb dem Raum die Wärme. Die Wärme wird an das Außengerät geleitet und dort abgegeben. Das Split-Klimagerät läuft nur im Umluftverfahren, führt keine Zuluft von Außen zu.
  • Im Gymnastikraum ist durch die Aufsichtsverpflichteten zu gewährleisten, dass durch Öffnen der Außentür und durch offenstehende Türen zum Treppenhaus eine ausreichende Verdünnung der Stofflasten innerhalb der Raumluft erfolgt.
  • Durch das regel­mäßige Lüften kann es natürlich passieren, dass die empfohlene Raumtemperatur vorüber­gehend unter­schritten wird. Es ist jedoch die klare Empfehlung, der Frisch­luft­zu­fuhr den Vorrang zu geben und sich notfalls mit angemessener Kleidung auf die kurz­zeitigen Gegebenheiten einzustellen.